Therapie

Therapie oder Abwarten – was ist richtig für mich?

Die Brust ist viel mehr als nur irgendein Körperteil: Sie steht für Weiblichkeit, Schönheit, Mutter-Sein… Die Entscheidung für oder gegen die Therapie eines Fibroadenoms ist daher oft gar nicht so leicht.

In vielen Fällen, wenn ein Fibroadenom kaum oder nur langsam wächst, bleibt es der Frau überlassen, zu entscheiden ob sie lieber abwarten will oder den Knoten entfernen lässt. Bei Frauen unter 35 ohne Vorbelastung durch Brustkrebs in der Familie und mit einem sehr kleinen Fibroadenom wird in der Regel empfohlen, das Fibroadenom erst einmal nicht zu behandeln. Es gibt aber einige seelische und körperliche Gründe, die dennoch für eine Behandlung sprechen können:

Beschwerden

Dazu zählen stärkere Beschwerden, wie langanhaltende Schmerzen in der Brust oder immer wiederkehrende Probleme vor der Periode. Oft rät in diesen Fällen auch der Arzt zu einer Therapie. Manchmal können aber auch schon kleinere Alltagsprobleme, wie beispielsweise Druckschmerz beim Schlafen in Bauchlage, das Wohlbefinden auf Dauer beeinträchtigen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie in nächster Zeit eine Schwangerschaft planen, lohnt es sich noch einmal über eine Therapie nachzudenken: Durch den veränderten Hormonhaushalt während der Schwangerschaft wachsen Fibroadenome oft schnell und schubartig. Das kann auch (muss aber nicht) Probleme in der Stillzeit bereiten.

Auch die Art der Behandlung des Fibroadenoms hat Einfluss auf die Stillzeit: Bei Operationen können durch die Narbenbildung im Gewebe Probleme beim Stillen entstehen. Eine Alternative ist hier Echotherapie. Durch die Verkleinerung des Fibroadenoms ohne Schnitte vernarbt das Brustgewebe nicht, was die Stillzeit erleichtert. (Siehe auch Erfahrungsberichte.)

Wichtig bei der Entscheidung für oder gegen eine Therapie bei einer geplanten Schwangerschaft ist auch, dass die Angst vor möglichen Komplikationen durch das Fibroadenom nicht die Freude über die Schwangerschaft und erste Zeit mit Baby überschatten sollte. Fragen Sie Ihren Frauenarzt wie er Lage und Entwicklung Ihres Fibroadenoms und den Einfluss auf die Stillzeit einschätzt.

Aussehen

Zu groß, zu klein, die falsche Form … Frauen sind ohnehin oft extrem kritisch mit dem Aussehen ihrer Brust. Je nach Lage des Fibroadenomes kann sich die Form der Brust verändern. Es entstehen mehr oder weniger große Ausbuchtungen oder die Brust mit Fibroadenom ist deutlich größer als die andere. Das Gefühl, dass die Brust nicht mehr so attraktiv ist wie vorher, kann sehr belasten und verunsichern.

Emotionale Belastung

Alle körperlichen Veränderungen können sich natürlich auch stark auf das seelische Wohlbefinden auswirken. Das Gefühl, nicht mehr so attraktiv zu sein oder die Angst, dass es bei der Stillzeit zu Problemen kommt – all das kann auf Dauer großen inneren Stress erzeugen.

Am schlimmsten ist aber für einige die Angst, der Knoten könne sich doch noch zu Krebs entwickeln. Diese Angst ist zwar medizinisch in den meisten Fällen nicht begründet, aber wenn sie stark ist, sollte man sie unbedingt ernst nehmen. Sprechen Sie auch Ihren Frauenarzt darauf an und holen Sie sich Hilfe.

Wie aber kommen Sie nun zu einer Entscheidung, die wirklich zu Ihnen passt? Sprechen Sie ruhig einmal ausführlich mit Ihrem Frauenarzt über alles was Sie im Zusammenhang mit dem Fibroadenom bewegt. Und fragen Sie sich bei allen oben genannten Punkten: Wie weit schränken mich diese Beschwerden oder diese Aspekte ein? Wie weit verändert sich mein Leben dadurch und wie belastet fühle ich mich? Ihr ganz persönliches Empfinden ist entscheidend!

 

(Lesen Sie mehr über die Möglichkeit einer Therapie ohne Schnitte und Narben unter: Echotherapie – Fragen und Antworten)

 

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