Glossar

 

Biopsie

«Biopsie» ist der medizinische Fachausdruck für das Entnehmen einer Gewebeprobe aus dem Körper. Sie wird durchgeführt, um genaue Informationen über das Gewebe einer bestimmten Körperstelle zu erhalten. So kann der Arzt  bei Gewebsveränderungen eine sichere Diagnose stellen und falls nötig eine Therapie planen. Eine Biopsie an der Brust nennt man Mammabiopsie. Es gibt heutzutage verschiedene schonende Verfahren, so dass auf eine Operation für die Gewebsentnahme meistens verzichtet werden kann:  Bei der sogenannten Stanzbiopsie und auch der Feinnadelbiopsie werden kleine Nadeln verwendet, um Gewebe zu entnehmen. Der kleine Einstich heilt in der Regel ohne eine Narbe zu hinterlassen. Bei der sogenannten Vakuumbiopsie wird eine hohle Nadel ins Gewebe eingeführt. Im Inneren dieser Nadel gibt es ein Vakuum. Das verdächtige Gewebe wird damit angesaugt und entnommen. Später bleibt eine kleine Narbe zurück. Bei beiden Methoden bekommen Sie eine örtliche Betäubung, so dass die Biopsie in der Regel schmerzfrei ist.

Kontrolluntersuchung

Nach der Diagnose Fibroadenom: Ist die Diagnose Fibroadenom abgesichert, sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen in Form von Selbstuntersuchungen sowie Untersuchungen durch den Arzt erforderlich, in denen das Wachstum des Fibroadenoms überwacht wird. Zunächst erfolgen diese Untersuchungen in kürzeren Abständen. Wächst das Fibroadenom in dieser Zeit nicht weiter, werden die Abstände zwischen den Untersuchungen vergrößert.

Brustkrebsfrüherkennung: Ab dem Alter von 20 Jahren sollten Sie einmal im Jahr bei Ihrem Frauenarzt eine Untersuchung zur Krebsvorsorge machen lassen. Krebserkrankungen werden durch die Untersuchung zwar nicht verhindert, aber krankhafte Veränderungen werden so meistens frühzeitig erkannt und die Heilungschancen dadurch stark verbessert. Neben dem Gebärmutterhals werden bei der Kontrolluntersuchung auch die Brüste auf Gewebsveränderungen untersucht. Der Arzt tastet dabei Ihre Brust- und die Achselregionen ab und führt auf Wunsch auch eine Ultraschalluntersuchung durch. Weil eine jährliche Untersuchung für die Brustkrebsvorsorge nicht ausreicht, sollten Sie etwa einmal im Monat selbständig ihre Brüste abtasten. Eine Anleitung dazu gibt Ihnen ihr Frauenarzt. (Siehe auch Selbstuntersuchung) Ab dem Alter von 50 Jahren wird eine Mammographie empfohlen. Das ist eine Röntgenuntersuchung der Brust. Bei jüngeren Frauen wird diese Untersuchung eher selten durchgeführt, da bei festerem Brustgewebe krankhafte Veränderungen durch die Mammographie nicht so gut erkannt werden können.

Minimal-invasiv

«Minimal-invasiv» ist ein Begriff aus der Medizin, der einen Vorgang beschreibt, bei dem Geräte oder Katheder in geringerem Maße als bei Operationen üblich in den Körper eingeführt werden. Solche Verfahren führen zu geringeren Verletzungen von Haut und Weichteilen als bei herkömmlichen Operationen. 

Nicht-invasiv

«Nicht-invasiv» ist genau wie «minimal-invasiv» ein Begriff aus der Medizin, der das Maß eines Eingriffs beschreibt. Bei einem nicht-invasiven Verfahren dringen Geräte oder Katheter gar nicht in den Körper ein. Ein nicht-invasives Verfahren ist zum Beispiel eine gewöhnliche Ultraschalluntersuchung oder Echotherapie.

Ultraschalluntersuchung

Die Ultraschalluntersuchung – auch Sonographie genannt – ist ein nicht-invasives Verfahren, das häufig zur Erstdiagnose von Erkrankungen eingesetzt wird. Bei diesem Verfahren werden bestimmte Regionen des Körpers mittels Ultraschallwellen auf einem Monitor als sichtbares Bild dargestellt: Ein Schallkopf wird dazu auf der Haut über die zu untersuchende Körperregion bewegt und sendet Ultraschallwellen aus. Die vom Körper des Patienten reflektierten Schallwellen kehren zum Schallkopf zurück, werden in elektrische Impulse umgewandelt, verstärkt und schließlich auf einem Bildschirm dargestellt. Auf diese Weise ist es möglich, eine räumliche Vorstellung von Form, Größe und Struktur bestimmter Körpergewebe und Organe zu erhalten. Die Ultraschalluntersuchung ist weder mit Schmerzen noch mit einem Risiko bezüglich der Strahlenbelastung verbunden, da keine gefährlichen Strahlen ausgesendet werden. 

 

 

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