ECHOTHERAPIE BEI
KRAMPFADERN

Haben Sie häufig Schmerzen oder Krämpfe in den Beinen? Fühlen sich Ihre Beine öfters schwer oder geschwollen an, oder gibt es juckende oder empfindliche Stellen? Diese Beschwerden können Hinweise auf Krampfadern (auch Varizen, Varikose oder Varikosis genannt) sein. Damit sind Sie nicht alleine: Über 30 Millionen Menschen haben Krampfadern¹.

Die bisher bekannten Behandlungsmethoden sind Stripping bzw. Ziehen der Krampfadern, Radiofrequenz-Therapie (RFA), Laser-Therapie (EVLA) oder das Veröden betroffener Venen (Sklerosierung). Die Echotherapie mit dem SONOVEIN® System bietet jetzt die einzige komplett nicht-invasive Behandlung, die ohne Katheter, ohne Chemikalien und ohne Schnitte auskommt. Die Behandlung findet in einer 20 bis 60 Minuten langen Sitzung ohne Vollnarkose statt – und Sie können Ihren Alltag in der Regel sofort wie gewohnt wieder aufnehmen. Individuelle Erfahrungen von Patienten, die ihre Krampfadern mit Echotherapie behandeln ließen, können Sie hier nachlesen.

¹L. H. Rasmussen et al., Randomized clinical trial comparing endovenous laser ablation, radiofrequency ablation, foam sclerotherapy and surgical stripping for great saphenous varicose veins, BJS, Volume 98, Issue 8, 2011

Was ist die Ursache von Krampfadern?

Krampfadern entstehen, wenn das Blut aufgrund einer Venenschwäche nicht mehr richtig aus den Venen in Richtung Herz transportiert wird. Normalerweise helfen umliegende Muskeln, die elastische Struktur der Venen-Gefäßwände und sogenannte Venenklappen das Blut entgegen der Schwerkraft aus den Beinen in den Oberkörper zu transportieren. Wenn die Klappen der Beinvenen nicht mehr richtig funktionieren oder die Elastizität der Gefäßwände nachlässt, kommt es zu einem Blutrückstau in den Beinen, der die Venenwände ausdehnt – Krampfadern entstehen.

Wer bekommt Krampfadern?

Venenleiden sind weit verbreitet und es gibt einige Risikofaktoren, die für das Entstehen von Krampfadern verantwortlich sein können. Oft ist eine erblich bedingte Bindegewebsschwäche die Ursache für die Entstehung von Krampfadern. Da vor allem weibliche Sexualhormone das Bindegewebe erschlaffen lassen, sind Frauen zweimal häufiger betroffen als Männer. Auch während einer Schwangerschaft erhöht sich das Risiko für Venenleiden wegen des Hormonanstiegs und des wachsenden Drucks im Bauchraum. Bewegungsmangel, Übergewicht und langes Stehen oder Sitzen sind ebenso Risikofaktoren. Eine weitere Ursache von Krampfadern ist das allgemeine Altern des Gewebes: Wie die Haut werden auch Venen mit der Zeit schlaffer – und dehnen sich aus.

Krampfaderleiden sind chronisch: Haben sich Venen einmal ausgedehnt, bilden sie sich normalerweise nicht wieder zurück. Eine Ausnahme bilden in der Schwangerschaft entstandene Krampfadern: Diese bilden sich in den Monaten nach der Geburt meist wieder von allein zurück.

Diagnose
Krampfadern

Welchen Arzt sollte man bei Verdacht auf Krampfadern aufsuchen?

Wenn Sie sich unwohl fühlen, Schmerzen haben oder Krampfadern sichtbar sind, sollten Sie einen Gefäßchirurgen, Phlebologen, Angiologen oder Dermatologen aufsuchen.

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Ihr Arzt kann mit einer einfachen Ultraschalluntersuchung herausfinden, ob bei Ihnen eine Fehlfunktion der Venenklappen vorliegt. Venenspezialisten können den Fortschritt der Erkrankung feststellen und falls notwendig eine entsprechende Behandlung empfehlen. Venenspezialisten, welche die Echotherapie anbieten, finden Sie in unserer Zentrenübersicht.

Was sind die Symptome von Krampfadern und welche Risiken bringen sie mit sich?

Im Anfangsstadium sind meist noch keine Symptome spürbar. Krampfadern stellen zunächst hauptsächlich ein kosmetisches Problem dar und sind häufig nur als blaue Adern oder Besenreiser an den Beinen erkennbar.

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Im Laufe der Zeit kann ein unbehandelter venöser Blutrückstau die Lebensqualität allerdings erheblich beeinträchtigen und medizinische Probleme mit sich bringen: Schwere Beine, Spannungsgefühl, ausgeprägter Juckreiz und nächtliche Wadenkrämpfe gehören zu den ersten Symptomen für ein fortschreitendes Krampfaderleiden. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es zu Wassereinlagerungen, weil u.a. Flüssigkeit aus den Adern in das umliegende Gewebe gepresst wird. Weiter kann es zu offenen Beingeschwüren bis hin zum Absterben von Gewebe in Form von ‚offenen Beinen‘ kommen. Mögliche schwerwiegende Komplikationen sind Venenentzündungen und Thrombosen.

Wie werden Krampfadern diagnostiziert?

Ein Gespräch mit Ihrem Arzt über Vorgeschichte, Dauer und Art Ihrer Beschwerden sowie eine Ultraschalluntersuchung (auch Sonografie genannt) geben Aufschluss über Art und Ausmaß der Erkrankung.

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Im Allgemeinen wird das Verfahren der Doppler-Sonografie eingesetzt, um die Fließgeschwindigkeit und -richtung des Bluts in den Venen festzustellen. Die Untersuchung ist eine einfache und schmerzfreie Methode, um den Zustand der Venenklappen zu kontrollieren und einen eventuellen Blutrückfluss zu identifizieren.

Behandlung &
Wirksamkeit

Wie werden Krampfadern entfernt?

Meist wird als erste Therapiemaßnahme das Tragen von Kompressionsstrümpfen oder Bandagen empfohlen. Der dadurch ausgeübte Druck unterstützt die Muskeln und Venenklappen beim Bluttransport in Richtung Herz. Bei einem fortgeschrittenen Krampfaderleiden empfiehlt sich allerdings eine Behandlung der betroffenen Vene, um Komplikationen vorzubeugen.

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Mögliche Behandlungsmethoden waren bisher die klassische Operation der Krampfader (‚Stripping‘) oder eine minimal-invasive aus dem Inneren der Vene erfolgende Therapie mit Radiowellen oder Laser. Mit der Echotherapie gibt es nun eine nicht-invasive Behandlungsmethode.
Bei einer Venenbehandlung mittels Radiofrequenz oder Laser wird ein langer Draht als Katheter in die Vene eingeführt. Obwohl die Verfahren als minimal-invasiv vermarktet werden, ist eine Behandlung in einer sterilen Umgebung, also einem Operationssaal, nötig. Da sie invasiv ist, besteht das Risiko einer Infektion und einer mehr oder weniger langen Erholungsphase.¹

Nach Behandlungen mit diesen Methoden können unangenehme Schmerzen entstehen. Deshalb sucht die medizinische Forschung ständig nach Verbesserungen und Alternativen.²

Schaum-Sklerotherapie (auch Schaumverödung genannt) kann eine weitere Therapiemöglichkeit sein, die jedoch oft wiederholte Injektionen des Schaums, vor allem bei größeren Venen, erfordert.³

Mit der Echotherapie gibt es nun die erste und einzige nicht-invasive Therapiemethode für Krampfadern. Die Behandlung kommt ohne Katheter, chemische Injektionen und Schnitte aus. Damit besteht kein Infektionsrisiko – und es entstehen keine Narben. Im Gegensatz zu chirurgischen oder minimal-invasiven Venenbehandlungen ermöglicht die Echotherapie eine sofortige Rückkehr in den normalen Alltag.

¹¹Minimally invasive techniques in the treatment of saphenous varicose veins, Tamar Nijsten et al.

²A. C. Shepherd et al., Pain following 980-nm endovenous laser ablation and segmental radiofrequency ablation for varicose veins: A prospective observational study, Vascular & Endovascular Surgery, Vol. 44 Issue 3, 2010

³THE VEIN BOOK » J.J. Bergan, MD, FACS,- CHAPTER 21 – Sclerofoam for Treatment of Varicose Veins J-J Guex

Behandlung &
Wirksamkeit

Wie werden Krampfadern entfernt?

Meist wird als erste Therapiemaßnahme das Tragen von Kompressionsstrümpfen oder Bandagen empfohlen. Der dadurch ausgeübte Druck unterstützt die Muskeln und Venenklappen beim Bluttransport in Richtung Herz. Bei einem fortgeschrittenen Krampfaderleiden empfiehlt sich allerdings eine Behandlung der betroffenen Vene, um Komplikationen vorzubeugen.

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Mögliche Behandlungsmethoden waren bisher die klassische Operation der Krampfader (‚Stripping‘) oder eine minimal-invasive aus dem Inneren der Vene erfolgende Therapie mit Radiowellen oder Laser. Mit der Echotherapie gibt es nun eine nicht-invasive Behandlungsmethode.
Bei einer Venenbehandlung mittels Radiofrequenz oder Laser wird ein langer Draht als Katheter in die Vene eingeführt. Obwohl die Verfahren als minimal-invasiv vermarktet werden, ist eine Behandlung in einer sterilen Umgebung, also einem Operationssaal, nötig. Da sie invasiv ist, besteht das Risiko einer Infektion und einer mehr oder weniger langen Erholungsphase.¹

Nach Behandlungen mit diesen Methoden können unangenehme Schmerzen entstehen. Deshalb sucht die medizinische Forschung ständig nach Verbesserungen und Alternativen.²

Schaum-Sklerotherapie (auch Schaumverödung genannt) kann eine weitere Therapiemöglichkeit sein, die jedoch oft wiederholte Injektionen des Schaums, vor allem bei größeren Venen, erfordert.³

Mit der Echotherapie gibt es nun die erste und einzige nicht-invasive Therapiemethode für Krampfadern. Die Behandlung kommt ohne Katheter, chemische Injektionen und Schnitte aus. Damit besteht kein Infektionsrisiko – und es entstehen keine Narben. Im Gegensatz zu chirurgischen oder minimal-invasiven Venenbehandlungen ermöglicht die Echotherapie eine sofortige Rückkehr in den normalen Alltag.

¹¹Minimally invasive techniques in the treatment of saphenous varicose veins, Tamar Nijsten et al.

²A. C. Shepherd et al., Pain following 980-nm endovenous laser ablation and segmental radiofrequency ablation for varicose veins: A prospective observational study, Vascular & Endovascular Surgery, Vol. 44 Issue 3, 2010

³THE VEIN BOOK » J.J. Bergan, MD, FACS,- CHAPTER 21 – Sclerofoam for Treatment of Varicose Veins J-J Guex

Wie funktioniert die Echotherapie bei Krampfadern?

Stellen Sie sich eine Lupe vor, durch die Sonnenstrahlen hindurchscheinen. Die Strahlen werden gebündelt und kommen mit starker Intensität an einem Punkt an. Die Echotherapie arbeitet vom Prinzip her genauso, nur mit den therapeutischen Ultraschallwellen des sogenanntem high-intensity focussed Ultrasound (HIFU).

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Bei der Behandlung von Krampfadern mit der Echotherapie werden die Ultraschallwellen auf die Vene konzentriert, wodurch sich diese verschließt. Um die therapeutischen Strahlen genau zu steuern, wird während der Behandlung zudem ein diagnostischer Ultraschall zur Kontrolle eingesetzt. Die Behandlung erfolgt dabei Schritt für Schritt entlang der betroffenen Vene.

Für wen ist die Echotherapie besonders geeignet?

Als besonders schonende Behandlungsalternative ist die Echotherapie grundsätzlich für Patienten geeignet, die eine Operation oder auch einen minimal-invasiven Eingriff vermeiden möchten oder müssen (z.B. aufgrund einer Blutgerinnungsstörung).

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Zudem eignet sich die Echotherapie sowohl für die Behandlung gerader als auch geschlungener Krampfadern, die aufgrund ihrer Lage mittels Katheter nur schwer zugänglich sind. Auch schwierig behandelbare Neubildungen nach bereits erfolgten Krampfader-Behandlungen durch die gängigen Methoden können mit der Echotherapie schonend erneut behandelt werden.

Wie funktioniert die Echotherapie bei Krampfadern?

Stellen Sie sich eine Lupe vor, durch die Sonnenstrahlen hindurchscheinen. Die Strahlen werden gebündelt und kommen mit starker Intensität an einem Punkt an. Die Echotherapie arbeitet vom Prinzip her genauso, nur mit den therapeutischen Ultraschallwellen des sogenanntem high-intensity focussed Ultrasound (HIFU).

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Bei der Behandlung von Krampfadern mit der Echotherapie werden die Ultraschallwellen auf die Vene konzentriert, wodurch sich diese verschließt. Um die therapeutischen Strahlen genau zu steuern, wird während der Behandlung zudem ein diagnostischer Ultraschall zur Kontrolle eingesetzt. Die Behandlung erfolgt dabei Schritt für Schritt entlang der betroffenen Vene.

Für wen ist die Echotherapie besonders geeignet?

Als besonders schonende Behandlungsalternative ist die Echotherapie grundsätzlich für Patienten geeignet, die eine Operation oder auch einen minimal-invasiven Eingriff vermeiden möchten oder müssen (z.B. aufgrund einer Blutgerinnungsstörung).

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Zudem eignet sich die Echotherapie sowohl für die Behandlung gerader als auch geschlungener Krampfadern, die aufgrund ihrer Lage mittels Katheter nur schwer zugänglich sind. Auch schwierig behandelbare Neubildungen nach bereits erfolgten Krampfader-Behandlungen durch die gängigen Methoden können mit der Echotherapie schonend erneut behandelt werden.

Echotherapie am venösen offenen Bein – Ursache statt Symptom behandeln

Was ist ein venöses offenes Bein?

Als offenes Bein werden umgangssprachlich schlecht oder nicht heilende Wunden am Unterschenkel oder Innenknöchel bezeichnet. Das im Fachjargon Ulcus cruris genannte Krankheitsbild tritt besonders häufig bei älteren Menschen auf. In mehr als 70% der Fälle liegt der Erkrankung eine Venenschwäche zugrunde – hier spricht man von einem Ulcus cruris venosum, umgangssprachlich auch venöses offenes Bein genannt.¹

¹Nelzén, Olle et al., Leg ulcer etiology – A cross sectional population study, Journal of Vascular Surgery, Volume 14, Issue 4, 1991

Was hat das venöse offene Bein mit Krampfadern zu tun?

Beiden Krankheitsbildern liegt als Ursache eine Venenschwäche zugrunde, aufgrund welcher Venenklappen nicht mehr richtig schließen. Es kommt zu einem Blutrückstau, der vor allem die kleinsten Blutgefäße, die sogenannten Kapillaren, schädigt. Das umliegende Gewebe wird mangelversorgt, was eine Reihe an Symptomen zur Folge hat, die sich über Jahre hinweg entwickeln – darunter müde Beine, Hautverhärtungen und letztlich schlecht heilende Wunden.

Wieso eignet sich die Echotherapie zur Behandlung venöser offener Beine?

Die Echotherapie mit dem SONOVEIN® System bietet sich zur Behandlung offener Beine an, die aufgrund erkrankter Perforansvenen entstanden sind. Letztere verbinden das tiefe Venensystem mit dem oberflächlichen und sind mit herkömmlichen Behandlungsmethoden für Krampfadern schwierig zu behandeln. Die Echotherapie bietet nun die Möglichkeit, mit der Perforansvene die Ursache des offenen Beins zu behandeln. Sie verschließt nicht nur oberflächlich wiederkehrende Wunden, sondern beseitigt die Ursache ohne die Wunde zu berühren.

„Schon lange ist Stripping nicht mehr die erste Methode der Wahl und oftmals kann stattdessen mit schonenden Verfahren ambulant behandelt werden. Die Echotherapie mit dem SONOVEIN® System ist eine neue, besonders schonende Behandlungsalternative für Krampfadern.“

Dr. med. Jens Alm, Facharzt für Chirurgie, Dermatologikum, Hamburg

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