Saskia, 19 Jahre

Ich hatte immer mal wieder Schmerzen, da war ich so 16. Die Schmerzen kamen ganz unregelmäßig und ich bin dann irgendwann deshalb zum Arzt gegangen. Ich habe mir natürlich Sorgen gemacht und hatte schon Angst, dass das Krebs sein könnte. Das ist komisch, wenn man nicht weiß, was das ist. Meine Mutter war auch dabei und hat sich Sorgen gemacht. Der Arzt hat dann per Ultraschall einen Knoten erkannt und ich habe eine Überweisung ins Krankenhaus bekommen für eine Stanzbiopsie. Danach wurde mir gesagt, dass das ein Fibroadenom ist.

Ich hatte Angst, dass der Knoten immer weiter wächst, denn ich hatte schon bemerkt, dass er immer größer geworden ist. Man konnte den inzwischen auch schon sehen. Besonders im Liegen stand das so richtig raus. Das sah nicht schön aus! Der Knoten war, glaube ich, 3,9 cm groß. Irgendwann wird das dann so richtig schlimm aussehen, dachte ich. Deshalb wollte ich den Knoten unbedingt behandeln lassen. Der Arzt meinte, man kann das rausschneiden lassen. Ich wollte aber nicht, dass die da rumschneiden, denn meine Narben verheilen immer ganz schlecht. Außerdem hatte ich früher Epilepsie und vertrage deshalb Narkosen nicht so gut, das hat alles gegen eine Operation gesprochen.

Dann hat meine Mutter im Internet etwas über Echotherapie gefunden und mir davon erzählt. Mich hat beruhigt, dass bei der Echotherapie keine Dellen zurückbleiben und dass nachher nicht eine Brust anders aussieht als die andere. Mir war ganz klar, dass ich das machen lassen will. Am Behandlungstag war ich trotzdem ganz schön aufgeregt, denn ich wusste nicht genau ob ich dabei Schmerzen habe. Es war dann aber bei der Behandlung immer nur an einem bestimmten Punkt ein Ziehen. Das hat dann schon weh getan, aber nur ganz kurz. Nach der Behandlung hatte ich ein paar blaue Flecken, aber das war ja nicht so schlimm. Ich habe alles im Alltag ganz normal gemacht.

Ich habe dann erst mal gar nicht bemerkt, dass der Knoten geschrumpft ist, aber bei der Nachuntersuchung ein halbes Jahr später kam raus, dass der schon um die Hälfte kleiner geworden ist. Und jetzt ist es auch vom Aussehen eine Verbesserung. Ich fand gut, dass es keine Narben gab und dass es keine Wunde gab, die sich entzünden konnte. Ich habe auf der anderen Seite auch noch ein Fibroadenom und würde das gerne auch mit Echotherapie behandeln lassen.

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