Echotherapie bei
Fibroadenomen

Was ist ein Fibroadenom?

Ein Fibroadenom ist ein gutartiger Knoten in der weiblichen Brust. Beim Betasten der Brust können Sie spüren, dass dieser Knoten frei beweglich ist. Typisch für ein Fibroadenom ist außerdem, dass es fest, glatt und klar begrenzt ist. Die Größe kann ganz unterschiedlich sein – von unter einem bis über 15 cm Durchmesser ist alles möglich.

Wie häufig sind Fibroadenome?

Mit einem Fibroadenom sind Sie nicht alleine: Schätzungsweise zehn von 100 Frauen entwickeln so einen Knoten. Damit sind Fibroadenome die häufigste gutartige Veränderung der Brust. Die meisten Frauen sind bei der Diagnose zwischen 15 und 35 Jahre alt. Aber Fibroadenome können auch noch später auftreten.

Sind Fibroadenome gefährlich?

Es ist wohl für jede Frau im ersten Moment beängstigend, wenn sie einen Knoten in der Brust entdeckt. Wenn der Arzt dann ein Fibroadenom diagnostiziert, gilt erst einmal Entwarnung: Die Wahrscheinlichkeit, dass daraus doch noch ein bösartiger Tumor wird, ist extrem gering: Gerade einmal eines von 1.000 Fibroadenomen verändert sich auf diese Weise. ¹ ²

Anders ausgedrückt: Das Risiko, Brustkrebs zu bekommen, ist für eine Frau mit einem Fibroadenom genauso hoch oder niedrig wie für eine Frau ohne. Ein leicht erhöhtes Risiko haben nur Frauen mit mehreren oder komplexen Fibroadenomen. ³ ⁴

¹ Buzanowski-Konaky K, Harrison EG Jr, Payne WS: Lobular carcinoma arising in fibroadenoma of the breast. Cancer 1975;35(2):450-456. ² Dupont WT, Page DL, Parl FF, Vnencak-Jones CL et al.: Long-term risk of breast cancer in women with fibroadenoma. N Engl J Med 1994;331:10-15. ³ Sklair-Levy M, Sella T, Alweiss T et al.: Incidence and management of complex fibroadenomas. AJR Am J Roentgenol. 2008;190(1):214-18. ⁴ Worsham MJ, Raju U, Lu M et al.: Risk factors for breast cancer from benign breast disease in a diverse population. Breast Cancer Res Treat. 2009; 118(1):1-7.

Diagnose
Fibroadenom

Wie entdecke ich ein Fibroadenom?

Viele Frauen haben zunächst keine Beschwerden, sondern entdecken zufällig oder bei der Selbstuntersuchung der Brust einen Knoten.

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Manchmal fällt das Fibroadenom auch erst bei der Routineuntersuchung beim Frauenarzt oder bei einer Mammographie auf.

Sind Fibroadenome schmerzhaft?

Schmerzen sind bei einem Fibroadenom eher selten: Auch wenn man darauf drückt, ist der Knoten meistens unempfindlich.

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Sollten dennoch Schmerzen auftreten, dann ist das kein Grund zur Sorge. Auch ein Fibroadenom kann je nach Größe und Lage in der Brust und auch zyklusbedingt spürbar oder sogar schmerzempfindlich sein. Ist das Fibroadenom sehr groß, werden Empfindlichkeit und Spannungsgefühle in der Brust oft stärker. Auch kann der Knoten die Brust verformen, weil sich die Haut an dieser Stelle nach außen wölbt.

Wie diagnostiziert der Arzt ein Fibroadenom?

Zunächst stellt der Frauenarzt eine vorläufige Diagnose. Dazu schaut er sich die Brust genau an und tastet Brust sowie Achselhöhlen ab.

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Bemerkt er dabei Veränderungen, verweist er an den Radiologen, der eine Ultraschalluntersuchung und eventuell auch eine Mammographie durchführt. Eine Gewebeprobe, auch Biopsie genannt, ist wichtig, damit der Arzt mit Sicherheit sagen kann, dass es sich um einen gutartigen Knoten handelt.

Können sich Fibroadenome verändern?

Es ist schwer vorherzusagen, wie sich ein Fibroadenom entwickelt.

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Oft gibt es einen Wachstumsschub und dann lange Zeit wieder keine Veränderung. Manchmal bildet sich ein Fibroadenom auch spontan zurück. Beeinflusst wird das Wachstum stark von dem weiblichen Hormon Östrogen. Das erklärt auch, warum sich Fibroadenome beispielsweise während einer Schwangerschaft oft plötzlich vergrößern. Die Wahrscheinlichkeit, dass aus dem Fibroadenom ein bösartiger Tumor wird, ist jedoch extrem gering.

Behandlung
& Wirksamkeit

Muss ein Fibroadenom behandelt werden?

Nicht jedes Fibroadenom muss unbedingt behandelt werden. Wichtig ist aber, dass Sie regelmäßig zu Ihrem Frauenarzt zur Kontrolluntersuchung gehen. Bei Frauen unter 35 Jahren ohne Vorbelastung durch Brustkrebs in der Familie und mit einem sehr kleinen Fibroadenom wird meistens empfohlen, zunächst abzuwarten und regelmäßig zur Kontrolluntersuchung zu gehen.

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Wächst das Fibroadenom sehr schnell, muss es eventuell entfernt werden. Es gibt aber auch zahlreiche andere Faktoren, die für eine Behandlung sprechen können. So wird manchmal vor einer Schwangerschaft die Entfernung des Knotens empfohlen, um Problemen durch verstärktes Wachstum vorzubeugen. Auch die seelische Belastung durch eine Veränderung der Brustform kann unter Umständen für eine Behandlung sprechen. Die Entscheidung für oder gegen eine Therapie muss also ganz individuell getroffen werden. Sprechen Sie dazu mit Ihrem Frauenarzt.

Behandlung
& Wirksamkeit

Muss ein Fibroadenom behandelt werden?

Nicht jedes Fibroadenom muss unbedingt behandelt werden. Wichtig ist aber, dass Sie regelmäßig zu Ihrem Frauenarzt zur Kontrolluntersuchung gehen. Bei Frauen unter 35 Jahren ohne Vorbelastung durch Brustkrebs in der Familie und mit einem sehr kleinen Fibroadenom wird meistens empfohlen, zunächst abzuwarten und regelmäßig zur Kontrolluntersuchung zu gehen.

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Wächst das Fibroadenom sehr schnell, muss es eventuell entfernt werden. Es gibt aber auch zahlreiche andere Faktoren, die für eine Behandlung sprechen können. So wird manchmal vor einer Schwangerschaft die Entfernung des Knotens empfohlen, um Problemen durch verstärktes Wachstum vorzubeugen. Auch die seelische Belastung durch eine Veränderung der Brustform kann unter Umständen für eine Behandlung sprechen. Die Entscheidung für oder gegen eine Therapie muss also ganz individuell getroffen werden. Sprechen Sie dazu mit Ihrem Frauenarzt.

Wie funktioniert die Echotherapie bei Fibroadenomen?

Stellen Sie sich eine Lupe vor, durch die Sonnenstrahlen hindurchscheinen. Die Strahlen werden gebündelt und kommen mit starker Intensität an einem Punkt an. Die Echotherapie arbeitet vom Prinzip her genauso, nur mit therapeutischen Ultraschallwellen:

Das Gewebe des Fibroadenoms erwärmt sich dabei sehr schnell auf etwa 85 °C. Dadurch beginnt während der Sitzung mit der Echotherapie eine Art «Einschmelzvorgang». Während der Behandlung wird zudem ein Ultraschall zur Kontrolle eingesetzt, so dass die therapeutischen Strahlen genau gesteuert werden können.

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Nach der Behandlung wirkt die Echotherapie nach und das Fibroadenom wird immer kleiner. Das liegt daran, dass der Körper das «eingeschmolzene» Gewebe nach und nach abbaut.

Innerhalb von drei Monaten reduziert sich die Größe des Fibroadenoms um durchschnittlich die Hälfte. Auch in der Zeit danach „schrumpft“ es weiter. Mit der Verkleinerung des Fibroadenoms gehen meistens auch die Beschwerden weg.

Die Echotherapie bei Fibroadenomen kann ambulant oder stationär in meist einer Sitzung durchgeführt werden. Die Behandlung dauert je nach Größe des gutartigen Brustknotens zwischen 20 Minuten und 1,5 Stunden. Da die Echotherapie ohne Schnitte auskommt, gibt es auch keine Wunden, Narben oder andere Beeinträchtigungen.

Wie funktioniert die Echotherapie bei Fibroadenomen?

Stellen Sie sich eine Lupe vor, durch die Sonnenstrahlen hindurchscheinen. Die Strahlen werden gebündelt und kommen mit starker Intensität an einem Punkt an. Die Echotherapie arbeitet vom Prinzip her genauso, nur mit therapeutischen Ultraschallwellen:

Das Gewebe des Fibroadenoms erwärmt sich dabei sehr schnell auf etwa 85 °C. Dadurch beginnt während der Sitzung mit der Echotherapie eine Art «Einschmelzvorgang». Während der Behandlung wird zudem ein Ultraschall zur Kontrolle eingesetzt, so dass die therapeutischen Strahlen genau gesteuert werden können.

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Nach der Behandlung wirkt die Echotherapie nach und das Fibroadenom wird immer kleiner. Das liegt daran, dass der Körper das «eingeschmolzene» Gewebe nach und nach abbaut.

Innerhalb von drei Monaten reduziert sich die Größe des Fibroadenoms um durchschnittlich die Hälfte. Auch in der Zeit danach „schrumpft“ es weiter. Mit der Verkleinerung des Fibroadenoms gehen meistens auch die Beschwerden weg.

Die Echotherapie bei Fibroadenomen kann ambulant oder stationär in meist einer Sitzung durchgeführt werden. Die Behandlung dauert je nach Größe des gutartigen Brustknotens zwischen 20 Minuten und 1,5 Stunden. Da die Echotherapie ohne Schnitte auskommt, gibt es auch keine Wunden, Narben oder andere Beeinträchtigungen.

Wann kommt die Echotherapie
für mich in Frage?

Die Behandlung des Fibroadenoms mit der Echotherapie bietet sich immer dann an, wenn auch ein chirurgischer Eingriff angebracht wäre, also wenn das Fibroadenom sehr schnell wächst, wenn Sie Beschwerden haben oder sich durch das Fibroadenom psychisch belastet fühlen.

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Therapeutischer Ultraschall wird schon seit vielen Jahren erfolgreich zur Tumorbehandlung eingesetzt. Dabei wird krankes Gewebe abgebaut, ohne das gesunde Gewebe zu beeinträchtigen. Die Echotherapie nutzt diese Technik, um neben Fibroadenomen in der Brust auch gutartige Knoten in der Schilddrüse zu behandeln.

Bei der Echotherapie gibt es im Gegensatz zur Operation keine Schnitte und damit auch keine Narben. Das ist bei der Behandlung von Brustgewebe ein großer Vorteil, da bei einer Operation nicht nur Narben an der Oberfläche der Haut, sondern auch in tieferliegenden Gewebeschichten enstehen, die spätere Untersuchungen erschweren und beim Stillen Probleme bereiten können. Auch ist bei der Echotherapie in der Regel keine Vollnarkose nötig: Anders als bei einer Operation reicht meist eine örtliche Betäubung, die deutlich schonender für die Patientin ist.

Gibt es Studien zur Wirksamkeit der Echotherapie bei Fibroadenomen?

Die Wirksamkeit der Echotherapie bei Fibroadenomen wurde bereits in mehreren klinischen Studien bestätigt.

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Klinische Untersuchungen bestätigen die Wirksamkeit der Echotherapie bei gutartigen Schilddrüsenknoten. Eine am University Hospital of Endocrinology of Sofia durchgeführte Studie zeigt, dass sich das Knotenvolumen großer Fibroadenome zwei Jahre nach der Behandlung mit der Echotherapie um durchschnittlich 90,47% reduziert hat¹.

¹R. Kovatcheva, K. Zaletel, J. Stoinov; Long-term efficacy of ultrasound-guided high-intensity focused ultrasound treatment of breast fibroadenoma; Journal of Therapeutic Ultrasound; 2017.

Eine aktuelle Übersicht veröffentlichter wissenschaftlicher Publikationen zur Echotherapie bei Fibroadenomen finden Sie hier

„Patienten, die eigentlich eine Operation benötigen, können diese dank der Echotherapie vermeiden – das ist für mich der größte Vorteil an der Echotherapie!“

Dr. med. Hans-Christian Kolberg,
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Marienhospital Bottrop

Kostenerstattung

Wird die Behandlung von meiner Krankenkasse bezahlt?

Im Rahmen von individuell geschlossenen Sonderverträgen übernehmen aktuell folgende 47 Krankenkassen in Deutschland die Kosten der Echotherapiebehandlung als Alternative zur Operation  für ihre Versicherten: atlas BKK ahlmann, Bertelsmann BKK, BKK 24, BKK Aesculap, BKK Achenbach Buschhütten, BKK Akzo Nobel, BKK Braun Melsungen, BKK Deutsche Bank AG, BKK Diakonie, BKK Euregio, BKK EWE, BKK exklusive, BKK Freudenberg, BKK HMR, BKK Linde, BKK Mahle, BKK Melitta plus, BKK Miele, BKK Mobil Oil, BKK MTU, BKK Pfalz, BKK PricewaterhouseCoopers, BKK Public, BKK Rieker Ricosta Weisser, BKK RWE, BKK Salzgitter, BKK Schwarzwald-Baar-Hauberg, BKK Südzucker, BKK Technoform, BKK VBU, BKK VerbundPlus, BKK Werra Meissner, BKK Wirtschaft und Finanzen, BKK Würth, Brandenburgische BKK, Continentale BKK, Debeka BKK, energie-BKK, Heimat Krankenkasse, HEK, IKK classic, NOVITAS BKK, R+V BKK, Schwenninger Krankenkasse, SIEMAG BKK, TUI BKK,  WMF BKK. 

 

Zudem bestehen zwei weitere Vereinbarungen mit Sonderkassen, und auch die AOK Bremen/Bremerhaven und die TK übernehmen die Behandlungskosten an ausgewählten Standorten.

 

Für die Schweiz: Das Team der Schilddrüsen-Praxis Zürich unterstützt Sie gerne bei der Stellung eines Kostenantrags bei Ihrer Krankenkasse. Bitte sprechen Sie das Team direkt darauf an.

 

Wer hilft mir bei einem Antrag zur Kostenübernahme?

Auch die Geschäftsstelle des GesundheitsVerbund Nord (GVN) berät Sie hinsichtlich der Erstattungssituation. Die Mitarbeiter des GVN stehen Ihnen telefonisch unter 040 / 5004 89 23 oder per Mail unter info@gnweb.de für alle Fragen zur Verfügung und unterstützen Sie bei der Einreichung. Für eine „Kostenübernahme im Einzelfall“ können Sie eine Teilnahme- und Datenfreigabeerklärung bei einem der Echotherapiezentren unterschreiben. Ihr Arzt, Ihre Krankenkasse oder der GVN informiert Sie dann, ob der Antrag zur Behandlung bewilligt wurde.  Falls Sie Mitglied der AOK Bremen/Bremerhaven oder der TK sind, kontaktieren Sie Ihre Kasse bitte direkt.

Ob auch Ihre Krankenkasse die Behandlungskosten im Rahmen einer Einzelfallentscheidung übernimmt, können Sie über unseren Rückrufservice in Erfahrung bringen:

Kontaktformular ›

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Füllen Sie einfach unser Kontaktformular aus und wir melden uns bei Ihnen zurück – telefonisch oder per E-Mail.

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Kostenerstattung

Wird die Behandlung von meiner Krankenkasse bezahlt?

Im Rahmen von individuell geschlossenen Sonderverträgen übernehmen aktuell folgende 26 Krankenkassen in Deutschland die Kosten der Echotherapiebehandlung als Alternative zur Operation  für ihre Versicherten: atlas BKK ahlmann, BKK 24, BKK Achenbach Buschhütten, BKK Akzo Nobel, BKK Deutsche Bank AG, BKK Linde, BKK Mahle, BKK Melitta plus, BKK Miele, BKK Pfalz, BKK Public, BKK RWE, BKK Salzgitter, BKK VBU, BKK VerbundPlus, BKK Würth, Brandenburgische BKK, Continentale BKK, energie-BKK, HEK, NOVITAS BKK, pronova BKK, SIEMAG BKK, TUI BKK, R+V BKK, WMF BKK. Zudem bestehen zwei weitere Vereinbarungen mit Sonderkassen, und auch die AOK Bremen/Bremerhaven und die TK übernehmen die Behandlungskosten an ausgewählten Standorten.

Wer hilft mir bei einem Antrag zur Kostenübernahme?

Auch die Geschäftsstelle des GesundheitsVerbund Nord (GVN) berät Sie hinsichtlich der Erstattungssituation. Die Mitarbeiter des GVN stehen Ihnen telefonisch unter 040 / 5004 89 23 oder per Mail unter info@gnweb.de für alle Fragen zur Verfügung und unterstützen Sie bei der Einreichung. Für eine „Kostenübernahme im Einzelfall“ können Sie eine Teilnahme- und Datenfreigabeerklärung bei einem der Echotherapiezentren unterschreiben. Ihr Arzt, Ihre Krankenkasse oder der GVN informiert Sie dann, ob der Antrag zur Behandlung bewilligt wurde.  Falls Sie Mitglied der AOK Bremen/Bremerhaven oder der TK sind, kontaktieren Sie Ihre Kasse bitte direkt.

Ob auch Ihre Krankenkasse die Behandlungskosten im Rahmen einer Einzelfallentscheidung übernimmt, können Sie über unseren Rückrufservice in Erfahrung bringen:

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